Weinbereitung

Die Herstellung von Honig- oder Fruchtwein ansich ist nicht sehr kompliziert und kann auch in kleinen Mengen angesetzt werden.
Wir führen verschiedene Artikeln zur Hausweinbereitung wie: 
                                                            Verwendung

  • Reinzuchthefe 
  • Hefenährsalz                   (Dass die Hefe optimale Nährbedingungen für die Vermehrung hat)
  • Schwefel                          (zum desinfizieren und Konservierung von Weinen)
  • Pektinase / Verflüssiger   (ist ein Ferment das bei Früchten die Zellwände aufschließt und für schnelleren
                                              Saftaustritt sorgt = schnellere Entsaftung und größere Saftmenge. Das Fermet
                                              entseht )
  • Betonit                             (in Verbindung mit Kieselsol zur Schönung (trübstoffe binden))
  • Kieselsol                          (in Verbindung mit Betonit zur Schönung (trübstoffe binden))
  • Apfelsäure                        (zum aufsäuern bei säurearmen weinen oder nach der Ausfällung von Säure)
  • Kohlesaurer Kalk             (zum ausfällen von Säure z.b. beim Rabarberwein die Oxalsäure ausfällen)
  • Gährspund
  • Milchsäure                        (zum aufsäuern von weinen)
  • Zitronensäure                  (zum aufsäuern von weinen)
  • Ascorbinsäure                  (reines Vitamin C z.B. schützt vor verfärbung bei Früchten / Fruchtweinen)
  • Öchslewaage                   (messen des Zuckergahlts vor der Gährung)
  • Messzylinder, usw.
  • Fruchtsaftkonzentrate ohne Zusätze (Schlehe, Holunder, Hagebutte, Cranberry, Weißdorn, Sauerkirsch

 
Grundsätze:
Für ein gelingen ist dass die Sache möglichst schnell in Gährung übergeht und das bei der Gährung enstehende CO2 das Gährgut vom Sauerstoff schützt.
Alkohol - Säure - Zuckergahlt stehen im engen Verhältnis.
Wenn nach der Gährung der Wein recht sauer schmeckt, ist noch nichts verloren, der ganze Zucker ist zu Alkohol vergohren. Hierbei spricht man vom Grundwein, dem nur noch der entsprechende Zuckergehalt fehlt (für den sofortigen Genuss).
Wenn man den sauren Wein noch längere Zeit liegen läst (1-2 Jahre) dann nimmt die Säure ab und der Wein wird milder.
Halbarkeit - Keimfreie- Keimarme Abfüllung

 
Rezepte
Met ist das wohl am leichtesten  herzustellende Getränk.
Met ist eine geschütze Bezeichung bei der nur Vorgeschriebene Bestandteile verwendet werden dürfen.
Gebraucht wird Gährballon, Honig, Wasser, Reinzuchthefe, Hefenährsalz, Schwefel.

  1. Gährballon säubern.
  2. Die Hefe nach Anleitung quellen lassen und evtl. einen Starter machen.
             Starter: Die gequollene Hefe in eine Flasche  mit einem leichten Honigwasser oder Zuckerwasser
             geben, und bei ca. 30°C gähren lassen.  - evtl. einen Tag vorher herrichten da Honigweine nicht so schnell
             gähren wollen.
             Gerade bei kleineren Gebinden (<30Liter) geht das auch oft ohne.
  3. Honig auf 65 Grad erhitzen ( dass wilde Hefekeime den Met nicht in eine wilde Gährung bringen können, dann wäre der Wein nicht geniesbar.
            Es ist von vorteil einen kleinen Teil des Honig noch für die nachträgliche Einstellung des Restzuckers
            zurückzubehalten. Bei der Berechnung muss der aber schon mit dazugerechnet werden.
  4.  einen Teil warmes Wasser dazugeben um den Honig aufzulösen.
  5. kaltes Wasser auffüllen dass ein Verhältnis von 1/3 Honig und 2/3 Wasser ( mit dem Verhältnis wird ca. 125° Öchsle erreicht) erreicht wird und sollte danach eine Temperatur von ca. 20-30 haben.
  6. Hefe die gequollene Hefe dazugeben, dann sollte die Gährung in ca. 30 min. einsetzen.
             Der Gährende WEin kann schon als recht spritziges Getränk verkostet werden.
  7. nach ca. 8-14 Tagen ist die Gährung soweit fortgeschritten dass ein Alkoholgehalt von >8-10% erreicht wird.
  8. Ist der gewünschte Alkoholgehalt erreicht, dann nach Anleitung Schwefel dazugeben um der Hefe die Lebensgrundlage zu nehmen.
    Danach kann man mit den vorher zurückbehaltenen Honig den Restzucker einstellen.
  9. Danach ist der Wein fertig und kann entweder gleich getrunken werden, der Honigwein wird mit der Legerung >1 Jahr immer besser.

     

Dann mal gutes Gelingen